Sprache auswählen

Die Rohölkontrakte erhielten zum Wochenauftakt wetterbedingten Auftrieb. Der jüngste Wintereinbruch in den USA führte gemäss Schätzungen zu Produktionsausfällen von etwa 2 Millionen Fass pro Tag. Dies entspricht etwa 15% der gesamten US-Rohölproduktion.

Im Verlauf der Woche dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer allmählich wieder auf die OPEC+ richten, denn die acht Produzenten der Allianz, die ihre Fördermengen auf freiwilliger Basis seit Anfang 2024 zusätzlich gedrosselt haben, wollen sich am 1. Februar wieder zusammensetzen, um über die Produktionsstrategie für März zu sprechen. 

Davon abgesehen werden auch die Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die Ukraine-Friedensgespräche im Auge behalten. Die trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA vom vergangenen Freitag und Samstag hatten noch keine Einigung gebracht, für den weiteren Wochenverlauf kündigte der ukrainische Präsident jedoch weitere Gespräche der drei Parteien an.