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Biotreibstoffe: Kompensationspflicht und Potenzial

Kompensation Verkehr KlikIn der Schweiz besteht seit dem 1. Januar 2013 eine Kompensationspflicht für Importeure fossiler Treibstoffe. Durch Treibhausgas-Reduktionsmassnahmen, welche ausschliesslich im Inland umzusetzen sind, müssen sie zwischen 2013 und 2020 durchschnittlich fünf Prozent der bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe entstehenden CO2-Emissionen kompensieren.


Die Stiftung Klimaschutz- und CO₂-Kompensation KliK nimmt den mit ihr vertraglich verbundenen Mineralölgesellschaften die Kompensationspflicht für CO₂-Emissionen ab, indem sie die ihr im Rahmen ihres Kompensationsauftrags zufliessenden Mittel in nachweislich wirksame Klimaschutzprojekte in der Schweiz investiert.


Dank dem Einsatz von Biotreibstoffen kann bis 2020 die Hälfte der Kompensationspflicht direkt im Verkehrssektor erfüllt werden. Von den zahlreichen Kompensationsprojekten, die bei KliK eingereicht wurden und am Laufen sind, bieten die Biotreibstoffe mit Abstand das grösste CO2-Einsparpotenzial.


Die Förderbeiträge von KliK führten zum Durchbruch der Biotreibstoffe, indem sie seit 2013 die zur Markteinführung notwendigen Investitionen in der Branche auszulösen vermochten. Doch bleibt auch in Zukunft die steuerliche Begünstigung der Biotreibstoffe eine Voraussetzung für deren Bestehen am Markt.


Potenzial im Güterverkehr
Im Gütertransport stecken interessante Perspektiven für weitere CO2-Einsparungen: Die Hersteller von LKWs bieten zunehmend Fahrzeuge an, die mit 100% Biotreibstoffen arbeiten. Parallel dazu wächst die Zahl der Transportunternehmen, die zumindest einen Teil ihrer Flotte auf 100% Bio umrüsten.