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Marktlage (7. Dezember 2017)

MarktlageNachdem die Opec erwartungsgemäss entschieden hat, ihre Produktionskürzungen durch das ganze Jahr 2018 fortzusetzen, hat der Markt auf diese und neue Inputs kaum reagiert.

 

In ihrer Medienmitteilung zur Verlängerung der Produktionskürzungen hebt die Opec hervor, dass die OECD-Ölbestände seit Mai 2017 um 140 Millionen Fass abgenommen haben. Diese befanden sich im Oktober 2017 immer noch 140 Millionen Fass über dem angestrebten 5-Jahres-Durchschnitt.

OECD oil stocksEntwicklung der OECD-Ölbestände (Quelle: OPEC)

 

Die Opec wird allerdings diese Massnahmen im Juni 2018 überprüfen. Sie behält sich vor, im Fall einer unerwarteten Entwicklung von Angebot und Nachfrage Anpassungen vorzunehmen.

 

Mit dem vorhergesehenen Anstieg der US-Schieferölproduktion und einer Abnahme der Nachfrage in den Wintermonaten scheinen die Voraussetzungen für einen Preiseinbruch gegeben. Die Nachfrage sinkt trotz erhöhtem Heizölbedarf im Winter, weil die Golfstaaten weniger Öl für die Stromproduktion und die Klimaanlagen verbrauchen.

 

Neue geopolitische Ereignisse wie beispielsweise eine Krise im Nahen Osten dürften aber für eine neue Preiserhöhung sorgen.