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Lufthygiene

Eine moderne Ölbrennwertheizung erfüllt die strengen Grenzwerte, wie sie in der Luftreinhalteverordnung (LRV) vorgeschrieben sind, deutlich.

 

Heizöl und Schwefelemissionen 

Die LRV und die SN-Norm schreiben für Heizöl einen maximalen Schwefelgehalt von 0,1 g/100 g Brennstoff vor. Dieser Wert wird in der Praxis deutlich unterschritten. Ökoheizöl schwefelarm weist sogar einen Schwefelgehalt von unter 0,005 g/100 g auf. Die Schwefeldioxid-Emissionen liegen heute unter denen von 1940. Schwefeldioxid ist denn auch aus Sicht der Lufthygiene kein Problemstoff mehr.

 

Ölheizung und Kohlendioxid 

Kohlendioxid (CO2) ist ein Gas, welches unter anderem bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen wie Heizöl, Kohle und Erdgas entsteht. Kohlendioxid trägt zum  Treibhauseffekt bei, der für die Erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich ist. Die heutige Brennwerttechnologie trägt mit dazu bei, dass der Heizölverbrauch laufend reduziert wird. So hat sich der Ölverbrauch in den letzten gut 20 Jahren um rund 40% gesenkt. Dadurch konnte die Ölbranche sicherlich einen Beitrag an die Senkung des CO2-Ausstosses leisten. Im Weiteren ist es immer eine Frage der Systemgrenzen. Beim Erdgas werden z.B. die Leitungsverluste auf dem Transportweg nicht in die Betrachtungen einbezogen und bei den Wärmepumpen wird die Herstellung des Stroms nicht betrachtet. Um einen effektiven Klimaschutz betreiben zu können, ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig.