headerbild_unterseite_01.jpg
 

Versorgung mit Rohöl und Erdölprodukten

Illu 11 DEDie Schweiz importiert jährlich Erdöl und Erdölprodukte im Wert von 4 bis 9 Milliarden Franken je nach dem Ölpreis. Erdöl ist dadurch eines der wichtigsten Handelsgüter der Schweiz.

 

Obwohl die Schweiz über kein eigenes Erdöl verfugt, decken Erdölprodukte die Hälfte des schweizerischen Endenergieverbrauchs.

 

Der Bedarf an Öl wird zu rund einem Viertel durch Rohöl gedeckt, das im Inland in der Raffinerie von Cressier verarbeitet wird. Der restliche Teil des Bedarfs wird durch Erdölprodukte gedeckt, die fast ausschliesslich aus den Ländern der Europäischen Union importiert werden. Der Einkauf erfolgt in den grossen Seehäfen von Rotterdam bzw. in Fos-sur-Mer, Lavera bei Marseille sowie bei Raffinerien und Handelsfirmen im benachbarten Ausland.

 

Illu 8 DEDie Güter werden per Schiff auf dem Rhein, Pipelines (Rohrleitung), Eisenbahn oder per Tanklastwagen in die Schweiz gebracht. Der Wert aller Erdölimporte in unser Land betrug 2016 4,4 Milliarden Franken. Die Händler in der Schweiz beziehen ihre Produkte entweder direkt von der Inlandraffinerie oder von einem Importeur.

 

Handelsstruktur

Nicht jeder kann Erdölprodukte in die Schweiz importieren. Wer dies gewerbsmässig tun will, braucht eine Importlizenz, die bei der Carbura beantragt wird. Derzeit verfügen etwa 55 Firmen über eine solche Lizenz. 

Diese bilden das Rückgrat der Versorgung der Schweiz mit importierten Erdölprodukten. Sie sind alle national, überregional oder regional in der Vermarktung und im Vertrieb von Erdölprodukten tätig.

 

Nebst Importeure gibt es im Heizölhandel eine Vielzahl von regionalen und von lokalen Handelsgesellschaften, die selbst keine Ware importieren, sondern diese bei den Importeuren beschaffen und regional oder lokal vermarkten.





Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Website. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok