headerbild_unterseite_06.jpg
Menu
 

Einsatz von Biotreibstoffen für CO2-Einsparungen im Verkehr

Trafic Pixabay Freie kommerzielle NutzungDer Einsatz von Biotreibstoffen senkt den CO2-Austoss im Verkehr (um rund 250‘000 Tonnen im Jahr 2016). Der grösste Anteil des Biotreibstoffabsatzes erfolgt über die Beimischung von Bioethanol zu Benzin respektive Biodiesel zu Diesel.

 

In der Schweiz besteht seit dem 1. Januar 2013 eine Kompensationspflicht für Importeure fossiler Treibstoffe. Diese müssen zwischen 2013 und 2020 durch Treibhausgas-Reduktionsmassnahmen im Inland durchschnittlich fünf Prozent der bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe entstehenden CO2-Emissionen kompensieren.


Die Stiftung Klimaschutz- und CO₂-Kompensation KliK übernimmt die Kompensationspflicht von Mineralölgesellschaften, indem sie in nachweislich wirksame Klimaschutzprojekte in der Schweiz investiert. Das Programm Biotreibstoffe ist eines davon.


90% weniger Treibhausgase als fossile Treibstoffe
Biotreibstoffe aus Abfällen und Reststoffen erzeugen in ihrem ganzen Lebenszyklus rund 90% weniger Treibhausgase als fossile Treibstoffe. 2016 ermöglichte der Einsatz von Biotreibstoffen CO2-Einsparungen in der Höhe von 250‘000 Tonnen. Gemäss Biofuels und Stiftung KliK hat das Programm Biotreibstoffe zum Ziel, von 2014 bis 2020 2'650'000 Tonnen CO₂ einzusparen.


Der bisherige Beitrag zum Klimaschutz erfolgte ohne Komforteinbussen für die Konsumenten und ohne grössere Infrastrukturmassnahmen bei den Tankstellen. Obwohl dies für die Konsumenten nicht direkt sichtbar ist, ist die Markteinführung der Biotreibstoffe für die Mineralölfirmen mit Investitionen in die Infrastruktur verbunden. Es wurden beispielsweise separate Lager und Transportstrukturen für Biotreibstoffe errichtet.

 

Der grösste Anteil des Biotreibstoffabsatzes erfolgt über die Beimischung von maximal 5 Prozent Bioethanol zu Benzin respektive maximal 7 Prozent Biodiesel zu Diesel.