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Marktlage (16. August 2018)

Marktlage

Bearishe Faktoren drücken die Preise an den internationalen Märkten. Die Aufwertung des Dollars in Folge der Währungskrise in der Türkei macht das Öl für Schwellenländer teurer.

 

Nach Erscheinung der Monatsberichte der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Opec scheinen sich beide Organisationen über die Nachfrageentwicklung uneins. Für das Kartell wird die Nachfrage aufgrund einer global schlechteren Wirtschaftslage nachlassen. Bei der IEA ist man diesbezüglich optimistischer.

 

Die neusten US-Bestandsdaten zeugen von Abbauten beim Rohöl. Diese Zahlen haben die Marktteilnehmer überrascht, weil die Nachfrage in der Sommerzeit in der Regel hoch ist. Zudem sind die US-Raffinerien derzeit stark ausgelastet und können viel Rohöl verarbeiten.

 

Nach Publikation der Bestandszahlen sank der Preis eines Fasses Brent auf 70 Dollar. Ein Fass kostete zuletzt im April 2018 so wenig.

 

Die Probleme der türkischen Lira führen zu einer Aufwertung des Dollars gegenüber Währungen von Schwellen- und Entwicklungsländern. Das in Dollar gehandelte Öl ist somit für verschiedene Bezüger teurer, was sich auf die Nachfrage negativ auswirkt.

 

Der Dollarkurs gegenüber dem Schweizer Franken bleibt hingegen stabil.





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