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Marktlage (21. Februar 2019)

Marktlage

Aufgrund der Produktionskürzungen der OPEC+ und der US-Sanktionen gegen Venezuela ist eine bullishe Stimmung am Markt wieder eingekehrt.

 

Der Rohölpreis ist angestiegen, nachdem er sich seit dem Anfang des Jahres kaum bewegt hat. Saudi-Arabien handelt dezidiert für eine Preiserhöhung und hat massive Exportkürzungen vorgenommen.

 

Die US-Sanktionen gegen Venezuela führen ihrerseits zu einer Verknappung der schweren Rohölsorte. Raffinerien, die auf die Verarbeitung dieser Rohölsorte ausgelegt sind, können kaum auf leichtere Rohöle umsteigen, sodass dieser Effekt für schwere Sorten preistreibend ist.

 

Bullishe Faktoren auf der Angebotsseite überwiegen derzeit. Doch die Förderung in den USA steigt weiterhin. In Libyen ist das wichtige Ölfeld Sharara wieder unter Kontrolle der National Oil Corporation (NOC) geraten. Diese bearishe Elemente können wieder in den Vordergrund rücken, falls sich die Situation bei der Nachfrage verändert.

 

Diese hängt vorwiegend vom Ausgang der Verhandlungen rund um den Handelsstreit zwischen USA und China ab. Sollte die Einführung neuer Strafzölle am 1. März 2019 verschoben werden, kann dies dem Rohölpreis einen Preisschub verleihen.

 

Für den Benzinpreis an der Schweizer Zapfsäule ist die globale Situation relevant. Eine Steigerung des Rohölpreises kann sich durchaus im Benzinpreis niederschlagen.

 

 

 





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