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Marktlage (19. Oktober 2017)

MarktlageDer Markt wird diese Woche von geopolitischen Anspannungen geprägt. Der US-Präsident Trump hat Iran mit neuen Sanktionen bedroht. Gefechte in Nordirak und Regionalwahlen in Venezuela erhöhen zudem gemäss UBS das Risiko von Produktionsausfällen.

 

Der Markt reagiert derzeit auf mögliche Produktionsausfällen. Laut UBS fielen diese im September auf ein Fünfjahrestief. In Kirkuk (Nordirak) haben Auseinandersetzungen zwischen irakischen Truppen und Kurden stattgefunden. Die kurdischen Streitkräfte haben sich aber unter geringem Widerstand zurückgezogen. Diese Region exportiert rund 600 000 Barrel Rohöl pro Tag, welches über eine von den Kurden kontrollierte Pipeline befördert wird. Heute soll diese Pipeline etwa 225 000 Fass pro Tag exportieren.

 

Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, nicht mehr am Atomabkommen festzuhalten, sorgte diese Nachricht für Unruhe auf dem Markt. Wenn die USA einen Alleingang begehen, dürften jedoch die Auswirkungen auf die iranischen Exporte geringer ausfallen als bei den Sanktionen der internationalen Gemeinschaft (Reduktion um 1 Million Fass/Tag).

 

Sollten nach den Regionalwahlen in Venezuela Wahlbetrüge festgestellt werden, kann dies negative Folgen für die Rohölexporte des Landes haben. Alle diese Faktoren haben kürzlich für einen Preisanstieg gesorgt.

 

Schliesslich hat die US-Energy Information Administration ihre Prognosen bezüglich amerikanischer Ölförderung veröffentlicht. Sie rechnet mit einem Anstieg der Produktion bis Ende 2017 und einen neuen Rekord im Jahr 2018.

 

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Prognosen der EIA betreffend US-Ölförderung